Stand: August 2026.
Kenai bringt Menschen für gemeinsame Sport-Aktivitäten zusammen. Dafür brauchen wir einige Daten von dir – hier steht transparent, welche das sind und was damit passiert. Kurz gesagt: keine Werbung, kein Tracking, kein Verkauf deiner Daten.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist Till Boehe, Lübeck.
Am schnellsten erreichst du uns per E-Mail: hallo@getkenai.app
Die vollständige Anschrift findest du im Impressum.
Zum Impressum2. Welche Daten wir verarbeiten
Konto: E-Mail-Adresse und Passwort (nur als kryptografischer Hash gespeichert). Bei „Anmelden mit Apple“ gibt es kein Passwort; stattdessen speichern wir die von Apple übermittelte Kennung und E-Mail-Adresse – nutzt du dort „E-Mail-Adresse verbergen“, ist das eine Weiterleitungsadresse von Apple (siehe Abschnitt 4).
Zustimmung: der Zeitpunkt, zu dem du bei der Registrierung die Nutzungsbedingungen akzeptiert und dein Alter bestätigt hast. In der App kannst du ihn nicht einsehen – Auskunft dazu bekommst du per E-Mail (Abschnitt 7).
Profil: Anzeigename, Heimatstadt, optional ein Profilbild, optional eine Kurzbeschreibung, optional die Sportarten, die du ausübst, optional dein Tempo-Level, optional dein Instagram- und dein Strava-Name, optional eine Altersspanne (z. B. 30–34, freiwillig und in Fünf-Jahres-Schritten; ein genaues Geburtsdatum speichern wir nicht) und dein Geschlecht (nur für Frauen-/Männer-only-Gruppen).
Frühere Anzeigenamen: Änderst du deinen Anzeigenamen, speichern wir den bisherigen Namen. So bleiben Mitglieder deiner Gruppen für dich und andere wiedererkennbar. Der Name lässt sich alle 30 Tage ändern.
Region (optional): deine Postleitzahl. Sie ist für andere Nutzer nicht sichtbar und dient uns nur dazu, aggregiert zu verstehen, in welchen Regionen Kenai genutzt wird.
Weiterempfehlung: bist du über einen Einladungslink gekommen, speichern wir, wer dich zu Kenai eingeladen hat. Lädst du die App auf Android über einen solchen Link im Play Store, läuft die Kennung der einladenden Person dabei über Google Play (siehe Abschnitt 4).
Nutzung: der Zeitpunkt deiner letzten Aktivität in der App (für Reichweiten- und Qualitätsstatistiken).
Aktivitäten: von dir erstellte oder beigetretene Aktivitäten (Sportart, Datum, Uhrzeit, Stadt, Treffpunkt), Termin-Zusagen und Einladungen.
Anwesenheit nach einem Termin: Am Abend nach einer kostenpflichtigen Aktivität fragen wir dich, ob du dabei warst, und wenn ja, wie es war (drei Stufen). Deine Antwort speichern wir zusammen mit der Aktivität und dem Datum. Sie ist endgültig und lässt sich nicht mehr ändern. Andere Teilnehmer und der Organisator sehen sie nie.
Kommunikation: deine Nachrichten in Gruppenchats, Direktnachrichten an befreundete Nutzer, hochgeladene Streckendateien (GPX), im Bereich „Strecken“ veröffentlichte Strecken (Titel, Sportart, Stadt und dein Anzeigename), Feedback und Meldungen.
Freundschaften und Blockierungen zwischen Nutzern sowie stummgeschaltete Gruppen.
Benachrichtigungs-Einstellungen: für welche Sportarten und Städte du über neue Aktivitäten informiert werden möchtest, und bei welchen Nutzern du das eingestellt hast.
Nutzungszähler: wie oft du an einem Tag welche Funktion der App geöffnet oder ausgeführt hast (z. B. „Aktivität erstellt: 2ד). Gespeichert wird nur die Anzahl pro Tag – keine Uhrzeiten, keine Reihenfolge, kein Bewegungsprofil. Diese Zähler löschen wir automatisch nach 180 Tagen. Sie helfen uns zu erkennen, welche Funktionen wirklich genutzt werden und wo sich ein Ausbau lohnt.
Wenn du als Organisator vergütet wirst: Nimmst du am Creator-Programm teil, brauchen wir für die Abrechnung und die gesetzlichen Meldepflichten deinen vollständigen Namen, deine Anschrift, dein Geburtsdatum, deine Steueridentifikationsnummer, deinen Ansässigkeitsstaat, deine Bankverbindung und deinen umsatzsteuerlichen Status. Diese Angaben brauchen wir nur von Organisatoren im Programm, nicht von normalen Nutzern. Das Geburtsdatum ist hier eine Ausnahme von dem, was oben zur Altersspanne steht: Für die Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern ist es vorgeschrieben.
Abrechnung: welche kostenpflichtigen Aktivitäten stattgefunden haben, wie viele bestätigte Teilnahmen darauf entfallen, die daraus errechneten Beträge und die ausgestellten Gutschriften.
Technisch: Push-Token deines Geräts (wenn du Benachrichtigungen erlaubst) sowie übliche Server-Protokolldaten (z. B. IP-Adresse) bei unseren Dienstleistern.
Absturzberichte: Stürzt die App ab, übermitteln wir einen technischen Fehlerbericht. Er enthält unter anderem die Fehlermeldung, die Stelle im Programmcode, die App- und Update-Version, technische Geräte- und Laufzeitdaten, die das Absturz-Werkzeug automatisch erhebt (z. B. Gerätemodell, Betriebssystem-Version, Spracheinstellung, Speicher- und Akkustand), sowie die letzten Programmschritte vor dem Absturz – darunter die zuletzt aufgerufenen Server-Adressen ohne deren Abfrageparameter. Dazu kommt eine zufällige Kennung deiner App-Installation, an der wir erkennen, wie viele Geräte ein Fehler betrifft. Sie entsteht auf deinem Gerät, ist mit deinem Konto nicht verknüpft und verschwindet, wenn du die App löschst. Wir übermitteln dabei bewusst weder deine IP-Adresse noch dein Nutzerkonto.
3. Zwecke und Rechtsgrundlagen (Art. 6 DSGVO)
Bereitstellung der App, Matching in Gruppen, Chat und Benachrichtigungen: Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Nachweis der Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen und der Altersbestätigung: berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Melden und Blockieren, Missbrauchs-Prävention, frühere Anzeigenamen: berechtigtes Interesse an einer sicheren Community, in der Mitglieder wiedererkennbar bleiben (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Push-Benachrichtigungen: deine Einwilligung über die Geräteeinstellungen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) – jederzeit dort widerrufbar.
Reichweiten- und Nutzungsanalyse (aktive Nutzer je Region, Weiterempfehlungen, letzte Aktivität, Nutzungszähler je Funktion): berechtigtes Interesse an der Verbesserung und am Wachstum der App (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Auswertung erfolgt nur aggregiert; die zugrunde liegenden Zähler werden nach 180 Tagen gelöscht.
Anwesenheit nach einem Termin: berechtigtes Interesse daran zu verstehen, ob aus einer Verabredung wirklich ein gemeinsames Training wird und wie gut die Aktivitäten ankommen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Stammdaten und Abrechnung im Creator-Programm: Erfüllung der Vereinbarung mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) sowie Erfüllung unserer steuerlichen Pflichten, insbesondere nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz und der Abgabenordnung (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).
Absturzberichte: berechtigtes Interesse an einer stabilen, funktionsfähigen App (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
4. Wo deine Daten liegen (Auftragsverarbeiter)
Supabase (Datenbank, Anmeldung, Chat): Hosting in der EU (Region Irland).
Cloudflare (Auslieferung der Web-App und DNS).
Expo (Zustellung von Push-Benachrichtigungen), dabei Google Firebase Cloud Messaging (Android) bzw. Apple Push Notification Service (iOS).
Sentry (Absturzberichte): Speicherung in der EU (Region Frankfurt).
Bundeszentralamt für Steuern (kein Auftragsverarbeiter): Nimmst du am Creator-Programm teil, sind wir unter Umständen gesetzlich verpflichtet, deine Stammdaten und die an dich gezahlten Vergütungen jährlich zu melden. Über eine dich betreffende Meldung informieren wir dich.
Mit allen Dienstleistern bestehen Auftragsverarbeitungsverträge nach Art. 28 DSGVO. Eine Weitergabe deiner Daten zu Werbezwecken findet nicht statt.
Google Play (nur Android, kein Auftragsverarbeiter): Kommst du über einen Empfehlungslink und lädst die App von dort im Play Store herunter, trägt der Link eine pseudonyme Kennung der Person, die dich eingeladen hat. Google Play gibt sie beim ersten Start an die App zurück, damit die Empfehlung der richtigen Person zugeordnet werden kann. Angaben über dich selbst übermitteln wir dabei nicht, und für Werbung nutzen wir das nicht. Den Aufruf des Stores verarbeitet Google zusätzlich in eigener Verantwortung; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Google. Auf iPhones gibt es diesen Weg nicht, dort fragen wir nach der einladenden Person oder erkennen sie am geöffneten Link.
Anmelden mit Apple (nur iOS, kein Auftragsverarbeiter): Meldest du dich mit deinem Apple-Konto an, bestätigt Apple uns die Anmeldung und übermittelt eine Kennung und eine E-Mail-Adresse – je nach deiner Einstellung bei Apple deine echte Adresse oder eine Weiterleitungsadresse. Ein Passwort speichern wir dann nicht. Den Anmeldevorgang selbst verarbeitet Apple in eigener Verantwortung; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Apple.
5. Was andere Nutzer sehen
Dein Anzeigename, deine Stadt, dein Profilbild, deine Kurzbeschreibung und – falls angegeben – deine Altersspanne, dein Geschlecht, deine Sportarten, dein Tempo-Level sowie dein Instagram- und dein Strava-Name sind für alle angemeldeten Nutzer sichtbar. Das gilt nicht nur für die Freunde-Suche: Dein Profil kann jeder öffnen, der dich in einer Aktivität sieht. Gib dort nur an, was jeder sehen darf.
Hast du deinen Anzeigenamen geändert, sind deine früheren Anzeigenamen auf deinem Profil für angemeldete Nutzer sichtbar.
Deine E-Mail-Adresse und deine PLZ sehen andere Nutzer nie.
Nachrichten und in einer Gruppe geteilte Strecken sehen nur Mitglieder der jeweiligen Gruppe. Veröffentlichst du eine Strecke dagegen im Bereich „Strecken“, sehen alle angemeldeten Nutzer sie mit deinem Anzeigenamen und können sie herunterladen.
Ob du nach einem Termin bestätigt hast, dass du dabei warst, und wie dir die Aktivität gefallen hat, sieht kein anderer Nutzer – auch nicht der Organisator.
Direktnachrichten sehen nur du und der befreundete Nutzer, mit dem du schreibst. Schreiben kann dich nur, wer mit dir befreundet ist.
Stellst du dir Benachrichtigungen über die Aktivitäten eines bestimmten Nutzers ein, ist das für diesen Nutzer sichtbar – ebenso, auf welche Sportarten du sie bei ihm eingeschränkt hast. Er kann die Benachrichtigung jederzeit unterbinden. Für welche Städte und Sportarten du dir Benachrichtigungen über neue Aktivitäten eingestellt hast, sieht dagegen niemand außer dir.
In der Rangliste „Wer empfiehlt am meisten“ sind dein Anzeigename, deine Stadt und die Anzahl der von dir empfohlenen Nutzer für angemeldete Nutzer sichtbar – aber nie, WEN du empfohlen hast. Wer dich eingeladen hat, sieht ebenfalls niemand.
6. Speicherdauer und Löschung
Abgelaufene einmalige Aktivitäten werden automatisch ausgeblendet, aber nicht gelöscht: Die Gruppe samt Chat-Verlauf bleibt gespeichert, bis der Ersteller sein Konto löscht.
Deine Zusage zu einem Termin bleibt gespeichert, auch wenn der Termin vorbei ist. Sie belegt, dass jemand Aktivitäten tatsächlich zusammen mit anderen macht, und ist Voraussetzung für die Aufnahme ins Creator-Programm. Eine Absage räumen wir zwei Tage nach dem Termin.
Dein Konto kannst du jederzeit selbst in der App löschen (Profil → Konto löschen). Dabei werden dein Profil, dein Profilbild, deine Mitgliedschaften, Nachrichten, Strecken und dein Push-Token endgültig entfernt.
Ausgenommen von der Löschung sind Unterlagen, die wir gesetzlich aufbewahren müssen. Das betrifft ausschließlich Organisatoren im Creator-Programm: Gutschriften und die zugehörigen Stammdaten bewahren wir nach § 147 Abgabenordnung zehn Jahre auf. Sie werden in dieser Zeit nur noch für steuerliche Zwecke verwendet.
7. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO).
Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, in Deutschland zum Beispiel beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), in Österreich bei der Datenschutzbehörde in Wien. Zuständig ist immer auch die Behörde an deinem Wohnort.
Schreib uns einfach an hallo@getkenai.app – wir kümmern uns.